Highlander 2
21 Tage.  Schwierigkeitsgrad: Mittel    2969 Km, 40% Gelände     U$ 4,010.-      Preis-Info
Die Tour führt zwischen 400 bis 4.000 müM. Beginnt wie die Highlander 1 Tour. Zusätzlich Besuch von Copacabana am Titicacasee. Die Todesstrasse garantiert für einen zusätzlichen Adrenalinschub.

(Diese Tour beginnt stets an einem Mittwoch!)

Tag 1. Abholung vom Flughafen Viru Viru in Santa Cruz. 400 müM
Transfer vom Flughafen nach Samaipata (120 Km, 3 Stunden), wo sie sich in einem komfortablen Hotel ausruhen und erholen können. Sollte ihr Flug später als 20.00 Uhr ankommen, bleiben sie eine Nacht in Santa Cruz. In dem Fall ist der nächste Tag, Tag 1 der Tour.

Tag 2. Samaipata. 1.600 müM
Kennenlernen und Einführung über Boliviens spezifische Verkehrs- und Verhaltensregeln, Tour Fahrplan und -Ablauf und vieles weitere Wissenswerte. Danach erhalten sie ihr Motorrad und anschließend starten wir zu einer Probefahrt zum UNESCO Welt Kulturerbe El Fuerte,  einer ehemaligen Inka Stadt, welche um eine noch viel ältere und größte Stein Skulptur gebaut wurde, der größten Süd Amerikas.

Tag 3. Nach La Higuera. 1.900 müM. 175 Km. 50% Gelände
Abfahrt in Samaipata. Mittagessen in Vallegrande, wo wir die Lavanderia des Krankenhauses besuchen. Hier wurde 1967 der aufgebahrte tote Ernesto Ché Guevara publik gezeigt. An diesem Ort entstanden die berühmten Fotos des Christus ähnlichen Ché. Anschließend besuchen wir das Mausoleo del Ché, wo der Revolutionär heimlich begraben wurde. Spätnachmittags erreichen wir La Higuera. Hier wurde El Ché in der damaligen Schule im Auftrag der CIA exekutiert. Mit ein wenig Glück treffen wir auf damalige  Augenzeugen.

Tag 4. Nach Villa Serrano. 95 Km. 100% Gelände
Nachdem wir die Schule wo Ché 1967 exekutiert wurde, besucht haben, fahren wir weiter nach Villa Serrano. Die Hängebrücke über den Rio Grande eignet sich hervorragend zum Mittags Picknick. Sollte der Fluss Niedrigwasser führen, besteht Bademöglichkeit. Spätnachmittags erreichen wir Villa Serrano.  Hier können wir mit etwas Glück den größten Charango der Welt bestaunen. Dieser wurde zu Ehren Don Maures, einem lokaler Held, hergestellt.

Tag 5. Nach Sucre. 2.800 müM. 190 Km. 50% Gelände
Früh am Morgen verlassen wir Villa Serrano, um rechtzeitig zum einheimischen Markt in Tarabuco an zu kommen. Die traditionell gekleideten Tarabucaner bieten ihre Waren nur an Sonntagen an. Ein farbenfrohes Fotospektakel.
Nach dem Mittagessen setzen wir unseren Weg nach der Hauptstadt Boliviens fort, dem kolonialen Sucre. Den Rest des Mittags können sie diese wunderbare Stadt entdecken.

Tag 6. Nach Potosí. 4.000 müM. 155 Km. Asphaltstraße
Auf einer in Bolivien eher seltenen, guten Asphaltstraße erreichen wir Potosí auf 4.000 müM.
Bevor wir uns in die Silbermienen wagen, können wir auf dem Minenmarkt Geschenke für die Mienenarbeiter kaufen. Das Spektrum reicht von Coca Blätter bis Dynamit. Hier werden wir interessante Einkäufe tätigen für spätere Männerspiele nach dem Mienenbesuch.
Am Mieneneingang werden wir mit Schutzkleidung und Stirnlampen ausgestattet. Gut ausgerüstet stiegen wir in das Innere des Cerro Rico. Unser Führer und Minenarbeiter informieren uns über kuriosen Kulten, Sicherheitsvorschriften, Gesundheitsrisiken und ihre tägliche Arbeit.
Achtung: Dieser Ausflug ist nicht geeignet für Leute mit Klaustrophobie!

Tag 7. Nach Uyuni. 3.700 Meter. 205 Km. Asphaltstraße
Nach einer Fahrt durch ebenso schöne wie skurrile Landschaften erreichen wir mittags Uyuni. Hier besuchen wir den Eisenbahnfriedhof, eine fantastische Sammlung Eisenbahnmaterials aus den 1900ern Jahren. Inklusive der Wracks der damals stärkten Dampflokomotive der Welt.

Tag 8. Exkursion zum Salar de Uyuni. 300 Km. 100% Salz
Die Salar de Uyuni ist mit 11.000 Km2 der größte Salzsee der Erde. Es gibt keine Orientierungsreferenzen, keine Bäume, Häuser, Berge und nur zwei Farben: Blauer Himmel und weißes Salz. Dadurch entstehen einzigartige Fotoperspektiven, die Salar typischen Fotos locos. Durch die Wahl der richtigen Entfernung zwischen zwei Motiven verliert sich die Realität……!

Tag 9. Nach Copacabana am Titicacasee. 675 Km. Asphaltstraße
Am Morgen verlassen wir Uyuni, passieren kleine Siedlungen und durchfahren ein 150 Meter breites Flussbett, bevor wir Oruro erreichen. Oruro ist bekannt wegen seinen Märkten und Grill Restaurants.

Tag 10. Ankunft Copacabana am Titicacasee
Hier am Ufer des höchst befahrbaren Sees der Welt (3.800 müM) gibt es Fisch zum Mittag- und Abendessen! Es besteht die Möglichkeit ein Segelboot zu mieten.

Tag 11. Besuch der Sonnen- und Mondinsel
Mit einem traditionellen Boot besuchen wir die archäologischen Ruinen auf beiden Inseln, umgeben von schneebedeckten Gipfel der Cordillera Real.

Tag 12. Nach La Paz. 3.600 müM. 145 Km. Asphaltstraße
Morgens verlassen wir den Titicacasee in Richtung La Paz, der defacto Hauptstadt Boliviens. Hier besuchen wir den Hexenmarkt wo traditionelle Webearbeiten und allerlei magische Gegenstände angeboten werden. Magischen Getränke, Reliquien zum Verbrennen, Amuletten oder mumifizierten Lama Feten sollen böse Geister abwehren oder das Glück beschwören.

Tag 13. Besuch von Valle de la Luna und/oder Besteigung des Chakaltaya Berges.
Am Morgen befahren wir den Chakaltaya, einen 5.400 Meter hohen Berg. Auf 5.300 müM werden wir überraschend eine Ski Lodge vorfinden, zugehörend zur höchsten Skipiste der Welt.
Am Nachmittag besuchen wir das Valle de la Luna bei La Paz, eine surreale Landschaft gespickt mit chaotischen Erosions Stalakmiten, durch Jahrzehnente vom Regen und Witterung geformt.

Tag 14. Die Todesstrasse. Zwischen 4.700 - 2.500müM. 85 Km. 90% Gelände
Von La Paz fahren wir auf der ehemaligen gefährlichsten Straße der Welt nach Coroico. Wir tauchen fast buchstäblich von den Anden in den Amazonas hinein. Die Aussicht ist fabelhaft. Wenn sie auf ihre Geschwindigkeit achten, bestehen extrem große Chancen heil in Coroico anzukommen. Noch vor 10 Jahren stürzte durchschnittlich 1x wöchentlich ein Lastwagen in den Abgrund. Seitdem die moderne Straße auf der gegenüberliegenden Bergseite fertig gestellt wurde besteht das höchste Risiko für uns darin mit einem Adrenalin süchtigen Mountain Biker zu kollidieren.
Für die wirklich Tapferen werden wir die heutige Fahrt mit einem 1,5 km Seilbahn Abenteuer beenden.

Tag 15. Nach Chulumani. 1.700 müM. 78 Km. 100% Gelände
Wir verlassen Coroico und fahren über kleine sich windende Bergpisten umgeben von Coca Plantagen durch die Yungas.
Am Nachmittag erreichen wir Chulumani. Zeit für den Sprung in den Hotel Pool oder einen Besuch des chaotischen Handelszentrum der Yungas.

Tag 16. Nach Quime. 3.000 müM. 195 Km. 100% Gelände
Ein weiterer staubiger Tag auf engen Bergpisten, tiefen Schluchten, wilden Flüssen und malerischen Bergdörfern. Am Ende des Nachmittags erreichen wir Quime, ein kleines Dorf, eingebettet zwischen riesigen Bergrücken. Abendessen und das Hotel sind schlicht und einfach, sehr bolivianisch.

Tag 17. Nach Cochabamba. 2.500 müM. 315 Km. Asphaltstraße
Nach einem Frühstück auf dem Markt, verlassen wir Quime. Über 4.500 Meter hohe Pässe erreichen wir nach Cochabamba, umgeben von majestätischen Bergen.

Tag 18. Nach Totora 2.800 müM. 145 Km. Asphaltstraße
Am Morgen besuchen wir die größte Christo Statue Südamerikas. Mit fast 40 Metern Höhe ist sie höher als der bekannte Zuckerberg Christo von Rio de Janeiro.
Nach einem Chicharón Mittagessen (typisch, gegrilltes Schwein)  verlassen wir Cochabamba und erreichen die typisch geprägte Kolonialstadt Totora am Nachmittag.

Tag 19. Nach Samaipata 265 km. 60% Gelände
Wir verlassen das schöne Totora über eine ebenso staubige wie kurvigen Schotterpiste, dem Rio Mizque folgend zu unserem Ausgangspunkt: Samaipata.

Tag 20. Nach Santa Cruz
Wir verabschieden unser Motorrad und fahren gemeinsam nach Santa Cruz. Hier besteht Last Minute Souvenir Shopping Möglichkeit. Abends genießen wir, ein letztes Mal gemeinsam, ein brasilianisches Churasco (Grill) oder orientalische Küche.

Tag 21. Zum Flughafen
Transfer zum Flugplatz. Nun heißt es Abschied nehmen, bis hoffentlich zum nächsten Mal.

Bolivia Motorcycle Adventures,  Casilla de correos 2992,  Santa Cruz de la Sierra,  Bolivia.
   (+591) 75 051 051            info@boliviamotorcycleadventures.com



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Hotel in La Higuera
Tomina
Tarabuco, einheimischer Markt
Salar de Uyuni
Wasserdurchfahrten machen immer Spass
foto Berten Steenwegen
Grandiose Panoramen
Der Mienenmarkt in Potosi
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